Bild von Prof. Dr. Doris Fischer

China will an die Spitze des globalen Wissenschaftssystem: Was bedeutet das für deutsche ForscherInnen?

Der Aufstieg der Volksrepublik Chinas in der globalen Wissenschafts- und Forschungswelt ist bemerkenswert. 2006 veröffentlichte die Regierung eine Strategie mit dem Ziel bis zum Jahr 2050 das Land zur Weltspitze in Wissenschaft und Technologie zu führen und eine globale Innovationsmacht zu werden. Knapp zwei Jahrzehnte später scheinen einige Ziele schon erreicht. Doch was bedeutet die Entwicklung für deutsche ForscherInnen sowie deutsch-chinesische Forschungskooperationen?

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Forschungsbewertung in Deutschland: Reform überfällig?

Die Bewertung von wissenschaftlicher Leistung in Deutschland ist komplex. Ein einheitliches System gibt es nicht, dennoch sind seit langer Zeit überwiegend quantitative Kennzahlen wie die Anzahl wissenschaftlicher Publikationen und Zitate oder die Höhe eingeworbener Drittmittel wichtig. In ganz Europa entwickelt sich ein Reformationsvorhaben, das die Forschungsbewertung fair für alle Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen gestalten möchten. Wie diese Maßnahmen genau aussehen, was die Kritikpunkte am jetzigen Leistungsbewertungssystem sind und wie die aktuelle Diskussion in Deutschland aussieht, verraten Dr. Anna Christa und Dr. Matthias Kiesselbach von der DFG.

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Patricia Staudacher-Sauer

Wie gelingt Wissenschaftskommunikation in PR-Agenturen?

Patricia Staudacher-Sauer ist Gründerin von klok Science, einer Agentur für Wissenschaftskommunikation in Nürnberg. Im Interview mit Hochschul-Job.de erklärt sie, was die Wissenschafts-PR so spannend macht, wie ihre Arbeit genau aussieht und warum sie lieber in der PR statt im Journalismus arbeitet.

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Was ist eigentlich eine „Exzellenzuniversität“?

Maßgeblich für die Weiterförderung exzellenter Forschung war die „Exzellenzinitative“, welche vom 18. Juli 2005 bis zum 31. Oktober 2017 bestand. Die Exzellenzinitiative umfasste zwei Förderphasen, mit dem Ziel Deutschland als Standort exzellenter Forschung zu stärken und somit auch die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Die erste Programmphase von 2006 bis 2012 erhielt Fördergelder in Höhe von 1,9 Milliarden Euro, die zweite Phase sogar 2,7 Milliarden Euro. 75 Prozent dieser Gelder wurden dabei vom Bund finanziert. Die restlichen 25 Prozent müssen vom entsprechenden Sitzland der geförderten Einrichtung gestellt werden. 

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Anne Prill Hochschulforum Digitalisierung CHE

Universität der Zukunft?! Wie die Lernraumgestaltung in Zeiten der Digitalisierung die Lernkultur an Hochschulen verändern kann.

„Ich liege auf einer großen grünen Wiese, um mich herum sitzen auf der ganzen Wiese verstreut hunderte Studierende. Manche sitzen in dem weichen Gras, andere in großen bunten Sitzsäcken und Gymnastikbällen. Mir steigt der Geruch von frischem Kaffee von der Theke in die Nase. Ich verfolge das angeregte Gespräch meiner Kommiliton*innen über das Thema des

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Die Max-Planck-Gesellschaft in drei Worten: „Grundlagenforschung, internationale Vernetzung, Talentförderung” – Dr. Christina Beck

Als Max Planck Ende des 19. Jahrhunderts zur Schwarzkörperstrahlung forschte, ahnte er noch nicht, dass er damit eine Revolution in der Physik anstoßen würde.
Sein Forschungsziel: Ein allgemeingültiges Strahlungsgesetz über das gesamte Spektrum, anhand der Thermodynamik und der elektromagnetischen Strahlung herleiten. 
Das Ergebnis: Die Messergebnisse zeigen, Wiens Gesetz ist für große Wellenlängen nicht gültig. 
Am 19. Oktober 1900 stellte Planck somit ein neues Strahlungsgesetz vor, welches “Energieelemente” einführt, welche heute als Quanten bezeichnet werden. Die Quantentheorie wurde geboren.

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